ÖBB setzen auf unser Wissen

Die ÖBB zählen schon jetzt zu den innovativsten Bahnen Europas. Unter dem Namen «Zielnetz 2025+» werden der hohe Standard und das Netz weiter ausgebaut. Bis 2030 investiert die ÖBB-Infrastruktur massiv in die Verbesserung der Infrastruktur, um das Bahnfahren sicherer,  schneller und angenehmer zu gestalten.

Im Zuge dieser Arbeiten entstehen 400 Kilometer neue Bahnstrecken – etwa die neuen Trassen von Wien durchs Tullnerfeld nach St. Pölten, im Unterinntal zwischen Kufstein und Baumkirchen oder auf der Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt. Tausende Kilometer an  Gleiskörpern werden modernisiert, damit noch mehr Züge mit Geschwindigkeiten bis zu 250 km pro Stunde unterwegs sein können.

Bereits 2010 tauschten sich Verantwortliche des Geschäftsbereichs Anlagen- und Infrastrukturentwicklung der ÖBB mit den SBB aus. Sie beschlossen, das Netz nach der Methodik der «Bahn 2000» der SBB auszubauen. Wildener Railway Consulting unterstützt die ÖBB bei der nachfrageorientierten Dimensionierung der künftigen Infrastruktur. Grundlage dazu ist ein sekundengenauer Fahrplan für den Personen- und Güterverkehr im Zeithorizont 2025. Im Fahrplan sind die langfristigen Angebotskonzepte der Eisenbahnverkehrsunternehmen hinterlegt. Die Infrastrukturmassnahmen werden mit den Angebotswünschen und Rollmaterialkonzepten der Eisenbahnverkehrsunternehmen im iterativen Prozess optimiert und aufgrund der Nachfrageentwicklung und der finanziellen Möglichkeiten etappiert. Damit wird sichergestellt, dass den Eisenbahnverkehrsunternehmen, entsprechend der erwarteten Verkehrsnachfrage,
jederzeit das richtige Netz zur richtigen Zeit diskriminierungsfrei zur Verfügung gestellt werden kann.